Risslicht

Ein Mann an seinem Schreibtisch empfängt zwei Besucher – Richter und Revolutionär. Sie legen ihm einen Teil seines Lebens auf den Tisch – gläser, die er nicht zählen will, Frauen, die er begehrte, liebte und von sich stieß, und die Erinnerung an eine Nähe, die vielleicht Befreiung war – oder bereits Verletzung. Im Arbeitszimmer wird verhandelt, was zwischen Begehren, Bindung und Selbstschutz unaufgelöst blieb.

RISSLICHT ist ein Kammerspiel über das, was in einem Menschen kämpft, wenn er aufhört zu fliehen. Und über Schuld, die sich nicht aufrechnen lässt. 

Von Frederik Rentrop  

Novelle · Psychologische Allegorie · 2026

Risslicht

Bald.