Carrowbeg – Hours Without Time

Single (Lo-Fi, Downtempo) · 2026

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Release Type:Single
Title / Name:Hours Without Time
Artist Name:Carrowbeg
Release date:28. April 2026
Label:Mount Alley Records
Catalogue ID:MAR0105260428
Track list:Track 1 – Hours Without Time – 4:04 min
Genre:Lo-Fi / Electronica / Downtempo
Website:www.carrowbeg.com
Photography & Artwork:Frederik Rentrop

Farbwert / Sättigung

Es spiegelt sich seltsam im Glas,
die Form entzieht sich dem Blick.
In Schichten gebrochen, unsichtbar,
zerfällt der Umriss zu Schleiern.

Kein Halt in der Fläche, kein Griff,
doch jedes Detail drängt nach Grund.
Die Leere füllt sich mit Ahnung,
die Fülle verläuft in Schweigen.

Ein Wille, der nicht wählen kann,
ein Zug, ein Drang, ein Ganzes –
ein Atem hält, dann löst er sich,
das Maß verliert sich im Entgleiten.

Farbwert – schon ausgehungert.
Die Haut liegt still über Knochen.
Der Spiegel lügt – lügt leise –
zeigt Fülle, dann Zuviel, dann nichts.

Sättigung – schon übervoll.
Die Haut gedehnt bis zur Grenze.
Der Spiegel lügt – lügt laut –
zeigt Leere, dann Zuwenig, dann nichts.

Frederik Rentrop
2025

Carrowbeg – A Night By Design

Single (Lo-Fi, Downtempo) · 2025

Tiefer Bass trägt Piano durch die Dunkelheit, langsam und ohne Eile, der Rhythmus schleppend und treibend zugleich. Die Struktur entfaltet sich in Schleifen, die sich wiederholen, vertiefen und schichten, bis sie sich entladen. Eine Nacht, bewusst konstruiert – die Tiefe hält, die Wärme bleibt.

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Release Type:Single
Title / Name:A Night By Design
Artist Name:Carrowbeg
Release date:23. September 2025
Label:Mount Alley Records
Catalogue ID:MAR0104250923
Track list:Track 1 – A Night By Design – 6:53 min
Genre:Lo-Fi / Electronica / Downtempo
Website:www.carrowbeg.com
Photography & Artwork:Frederik Rentrop

Nur eine Bar

Ein Schatten klebt am Tresen.
Kein Mangel, sondern Wärme, die beißt.
Kein Aperol, kein Blitzlicht,
kein kitschiger Firlefanz.
Die Burg guckt weg. Hier guckt keiner hoch.
Patina heißt hier: abgenutzt, also echt.
Hier glänzt nichts. Also stimmt’s.

Die Gäste.
Immer andere, immer gleich.
Die Bar spuckt sie aus, saugt sie ein.
Heute hier, morgen Legende.
Als wären sie aus Filmen,
die keiner zu Ende guckt.
Kein Vertrag, nur Schnaps.
Jeder verloren, jeder am Leben.
(Statisten mit Sprüchen, ohne Applaus.)

Der Kripo-Mann.
Stimme wie ein altes Tonband.
DDR im Atem, verraucht und körnig.
„Das Gute“, brummt er.
Meint Bier, die Jahre, vielleicht sich.
Nie direkt, immer um die Ecke.
Trinkt, als würde gleich einer fragen.
Sätze wie Akten: verstaubt, aber schwer.
(Verhör? Mit Kippe. Nie mit Druck.)

Der Binnen-Kapitän.
Flüsse im Kopf, brackig und tief.
Lachen wie ein Motor, der hustet.
Kurz, rau, ohne Schnörkel.
Seine Hände reden,
sortieren Karten, die keiner sieht.
Mehr Kurs im Kopf als auf jedem Plan.
(Heimathafen? Nur ein Anker fürs Zurück.)

Der Skateboarder.
Locker. Ohne Show.
Schuhe, abgelaufen, und Wege, die
nirgendwohin führen.
Blick geradeaus, doch er sitzt fest.
Positiv, als wüsste er: morgen geht schon klar.
Nimmt alles, wie’s kommt. Kein Stress.
(Vier Rollen. Fünf Züge. Fertig.)

Der Eingestiegene.
Ex-Wessi, jetzt festgewachsen.
Verpasste den Zug, fand den Tresen.
Kein Plan, doch bringt er Ideen.
Zwischen gestern und Glas.
Einfach da:
ein Bier, ein Nicken, gut.
(Her geflüchtet. Stets zugepackt.)

Die Chefin.
Keine Pose, nur Rückgrat.
Kennt jeden Namen, jede Lüge.
Tresen und Wille: unzertrennlich.
Was zählt, bringt sie. Und es sitzt.
Mächtig, ohne Fanfare.
Wenn sie was sagt, hörst du auf.
Sie hält die Bude zusammen,
die anderen drehen Kreise, sehen’s nicht.
Hart im Kern. Keiner merkt’s.
Bis einer’s verdient. Dann knallt’s.
(Sieht weich aus. Ist Stahl.)

Holz, Bier, Rauch.
Die Bar feiert, indem sie atmet.
Ein Schaum, der kam und ging.
Kein Plakat, kein Jubel.
Nur: Hier.
Gestern steckt in den Flecken
auf den Tischen.
Morgen? Scheiß drauf.
Das Jetzt hält. Bis die Tür fällt.
(Wer hier war, schleppt die Bar mit.)

Ein Ort, der bleibt, weil er muss.
Weil er nichts anderes kennt.
(Konzept? Leben. Das reicht.)
Eine Bar.
Nur eine Bar.
Ein paar Bier. Gespräche.
Dunkel genug, dass du bleibst.
Seite genug, dass du gehst.
Pointe? Keine.
–
Frederik Rentrop
2025

Carrowbeg – A Glow Between

Single (Lo-Fi, Downtempo) · 2025

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Release Type:Single
Title / Name:A Glow Between
Artist Name:Carrowbeg
Release date:9. September 2025
Label:Mount Alley Records
Catalogue ID:MAR0103250909
Track list:Track 1 – A Glow Between – 2:43 min
Genre:Lo-Fi / Electronica / Chillwave / Downtempo
Website:www.carrowbeg.com
Photography & Artwork:Frederik Rentrop

unser dann

was du hier gibst wenn du es nimmst was ich dir schenke und auch stehle für mich und dich und uns wir suchen reichen weichen gleichen und drängen laben graben wagen und dann glimmen grimmen schwimmen müssen kriechen siechen riechen und immer brennen trennen rennen ich lerne wärme lärme und raube glaube schnaube du schaust mich an und ich zu dir und du erzählst mir ohne worte du kannst finden binden winden hast du das was ich nun will und nimmst von mir wie du es willst und schreiben bleiben treiben nein und ja beide münder rufen suchen fluchen alle hände halten spalten falten unsere körper bücken drücken glücken deine augen weinen reinen scheinen offen dann geschlossen und mein puls wird jetzt dein atem wir beben weben leben wir rollen sollen grollen atem stoppt dein glucken nucken zucken und platzen kratzen schmatzen und mein beißen reißen schmeißen findet dein ducken schlucken mucken und auch kekeln ekeln rekeln wir liegen wiegen schmiegen unser dann
–
frederik rentrop
2025