Verse 1 She walks out. Cologne shakes loud. Band shirt torn. She cuts through crowd. Jeans hang low. Her eyes on prowl. The hunt begins. No words. Just growl. Golden Hole!
Chorus 1 She spins around. Night unlocks. No rules. No plan. Desire knocks. She turns her hips, meaning clear. HEY! HEY! I get it now, that’s why I’m here. Golden Hole!
Verse 2 No rules tonight. She takes control. Razor laugh and hungry soul. The crowd falls hard. It’s skin on skin. The game is short. Fire within. Golden Hole!
Chorus 2 No breaks. No shame. Signal bold. Her rebel heat won’t wait for cold. She sets the stage. I take the road. HEY! HEY! HEY! The flesh train rolls. Heavy load. Golden Hole!
Bridge She wants it all. She wants the hit. She turns her back. I follow it. That body calls, the prey is near. Her kiss is raw. I taste no fear. Golden Hole!
Verse 3 Stumble to her place. Tale retold. Girl gone wild. No grip to hold. No sunrise deal. Just aftershow. Just raw collapse inside her. Golden Hole!
Final Chorus No mercy now. No limits shown. Her fever burns. She takes the throne. The lights collapse. I hit the road. HEY! HEY! HEY! The flesh train crashes. Full explode. Golden Hole!
Ich ertappe mich, schon wieder dabei, wie ich daran denke, an ihren Haaren zu ziehen. ~ Nicht wild, nicht roh, einfach so: bleib mal kurz hier. ~ Sie trägt die Haare hoch: Pferdeschwanz. Absichtlich, natürlich. Zopf und Gummi vom Büdchen (sie weiß, was sie tut). ~~ Wenn sie tanzt … vorn, gerade noch so in Reichweite … und so tut, als wär ich Statist, dann muss ich, ganz kurz einmal. ~~~ Nicht reißen, nur Kontrolle. Ich spür dich, das hier ist echt. ~~ Und sie? Lässt es zu. Vielleicht für mich, vielleicht für sich (vielleicht beides). ~ Ich mag sie, sehr sogar. Sie hat was verändert in mir. Nicht viel … Besser: wenig. ~ Mit ihr ist selbst nichts machen ein guter Plan. ~~ Und manchmal, wenn ich daran denke, wie sie bleibt, wie sie lacht, wie sie tanzt, ~~~ dann wird's laut in mir, für einen Moment, ~~~~ und ich denk: Das ist vielleicht Liebe (oder was Besseres). ~ Frederik Rentrop 2006
der morgen findet uns nah, dein atem ist noch warm vom schlaf. dein lachen: erstes wort. genau richtig, ein grinsen, das mich kennt. der tag geht los, wir bleiben liegen, und du bleibst hier. / du summst wie ferne bienen, vanille und stadt auf deiner haut. ein blinzeln, so leicht, du nimmst meine hand, als wär's zum ersten mal. track eins. wg-küche: magnete halten pläne, jemand öffnet cornflakes im halbschlaf, eine tür atmet. kann jemand kaffee? läuft. / kein ziel, kein plan, kein stress, nur diese küche mit offenem fenster. der wasserkocher macht nebel, wir würzen den toast mit pfeffer und nennen das leben. passt. / kaffee am rhein mit dampf in der hand. ein boot bügelt die wellen glatt, ein kran zieht die wolken krauselig. / die uhr nun langsam und der blick ganz schnell, bis wir uns wiedersehen. den rest erzählen wir dort. bald. / du zeigst mir die abkürzungen und ich erfinde die umwege. wir treffen uns genau dazwischen, an einem büdchen, das auch im winter an sommer glaubt. hook. / vinyl nur noch als leise spur in der erinnerung. handy ohne balken, wir tauschen erzählungen, dein heute, mein jetzt, remix aus worten, wir lassen sie laufen wie musik. nur mit uns. repeat. / cafés, die uns noch nicht kennen, flussufer, brücke, wind an der wange. wir spielen unseren song und hören dem echo zu. refrain. / du fühlst den groove, ich halt den beat, deine söckchen auf der heizung. die stadt klopft durch die wände, wir klopfen zurück. call & response. / kein ziel, nur shuffle, und unser gemeinsames zählen. eins für den blick und zwei für die hand, drei für das hier und vier für kommst du mit? fünf, und schon sind wir weiter. / nachts leuchtet die stadt wie türme aus gläsern, mit straßenbahnen aus licht. wir gehen im jetzt verloren, und bleiben gerne dort, denn der morgen ist egal. zusammen. goodnight. – frederik rentrop köln, 2005
Over The Edge ist eine aktionsreiche, humorvolle und chaotische Serie aus den Jahren 2004 – 2006. Die Folgen liefen auf Oberberg TV und als media-x-vision Video-on-demand.
vinyl dreht sich in unserer zimmerluft, die noch nach nächten riecht. / ein knacken zwischen den tracks, wie kurz vorm bassdrop, in einem club, der uns bis zum morgen hält. / du im hoodie, die haare zerzaust, von club zu club in der nacht, im beat dieser stadt, mit dem song, der uns nicht loslässt. / ich lehne an der wand, lese deinen mund wie liner notes. / du ziehst mich in die rillen zurück, wir drehen weiter, wir lassen nicht nach, kein stopp, nur laut. / der abend vergeht, aber der song bleibt endlos, während die platte leer weiterläuft. / wir zwei, im groove gefangen, weil wir in unserem refrain versinken. / vinyl dreht sich. – frederik rentrop köln, 2004
Digitale Abstraktion (2003) zum Sandboarding am Monte Kaolino. Fließende Linien und transparente Formen übersetzen Bewegung über Sand und Wasser. Eine visuelle Hommage, in der Geschwindigkeit Form annimmt.
Die Stadt kocht, rennt, tropft und brennt. Die Musik rockt in Bars, Clubs und Hallen.
Alles klingt nach Jetzt, selbst was erst morgen ist. Wir hören nur: Weiter, weiter, weiter.
Logos wie Kicks, dazu fünf Flaschen Bier: Das Raster bleibt stabil. Literatur mit uns an der Bar: Kritzelei auf Bierdeckeln, lauter als der DJ. Cut. Weiter.
Ausstellungen wechseln schneller, als wir blinzeln: Auf, zu, neu.
Wir stolpern: vom Kickertisch zu Groove Attack, dann in den Park. Auf den Ringen: mit Augen.
Graffiti brutal auf Metall. Jeder Waggon: ein Screen. Jeder Zug: ein Beat. Wir lesen den Takt.
Kölsch im Stehen, Pizza im Gehen. Wir fressen die Nacht, die Nacht frisst zurück. Layout der Straßen: unruhig, chaotisch, aber lesbar.
Dann der Rhein: Breit, kühl und unbeeindruckt. Er schweigt, wir hören alles.
Dann der Keller: Drum’n’Bass wie Maschinen. Bass. Snare. Bass. Snare. Weiter.
Mädchen: Ironie im Blick, zwischen Kuss und Rausch, zwischen Flirt und Crush. Jeder will was sagen, jede hat was zu sagen. Nah, laut, alles richtig.